Unsere Spezialgebiete
- Paradonditisbehandlung / Emdogain
- Professionelle Zahnreinigung
- Hochwertiger Zahnersatz
- Kiefergelenkstherapie / Aufbissschiene
- Ästhetische Zahnheilkunde
- Bleaching
- Vollkeramik, Veneers, Zirkon
- Minimalinvasive Techniken
Parodonditisbehandlung / Emdogain / Keimtest
Paradonditisbehandlung
Wussten Sie, dass Parodontose (medizinisch korrekt "Parodontitis" genannt) eine Volkskrankheit ist?
Jung und Alt leiden an entzündlichem Schwund des Zahnbettes. Mehr als 50% der Erwachsenen erkranken daran und ab dem 40.Lebensjahr ist sie sogar die häufigste Ursachen für Zahnverlust. Die Ergebnisse zahlreicher Untersuchungen lassen darüber hinaus vermuten, dass die Parodontose Einfluss hat auf Erkrankungen anderer Organe:
Akute und chronische Entzündungen des Zahnbettes beeinflussen das Herz- und Kreislaufsystem, sodass Zusammenhänge zum Herz- und Hirninfarkt vermutet werden. Früh- und untergewichtige Geburten kommen bei parodontal erkrankten Müttern häufiger vor. Der Diabetes mellitus kann bei einer unbehandelten Parodontitis nur schwer eingestellt werden.
Daher: Erkennen und Behandeln der Parodontitis ist wichtig!
Was ist Emdogain?
Emdogain ist ein neues regeneratives Verfahren mit Schmelzmatrix-Proteinen Emdogain® enthält Eiweißstoffe, die während der Schmelz-bildungsphase von Zähnen und Zahnhalteapparat von Bedeutung sind. Die Proteine werden in Gel-Form auf die Wurzel aufgetragen. In der Folge entsteht ein Eiweißgerüst als Grundlage für die Wanderung und Anheftung parodontaler Zellen.
Keimtest
Je nach Schwere der Parodontose sollte auch ein Keimtest in Erwägung gezogen werden, in dem der Zahnarzt eine Probe aus der Zahnfleischtasche entnimmt, und diese in einem Labor auf die wichtigsten Keime, die der Vollständigkeit halber hier noch kurz genannt werden sollen.
Erkennungszeichen der Parodontitis
- Blutet Ihr Zahnfleisch bei Berührung oder beim Kauen harter Nahrung?
- Fühlt sich Ihr Zahnfleisch geschwollen oder empfindlich an?
- Hat sich das Zahnfleisch zurückgezogen?
- Haben Sie jemals Eiteraustritt zwischen Zahn und Zahnfleisch festgestellt?
- Hat sich die Stellung Ihrer Zähne verändert?
- Finden Sie, dass die oberen und unteren Zähne anders zusammenbeissen als früher oder haben sich Lücken zwischen den Zähnen gebildet?
- Haben Sie Probleme mit Mundgeruch?
Auch wenn Sie keines dieser Erkennungszeichen bislang wahrgenommen haben, können Sie an einer Parodontitis erkrankt sein.
Dabei können ein oder mehrere Zähne, aber auch das ganze Gebiss befallen sein. In jedem Fall sollte die zahnärztliche Kontrolle immer auch eine Untersuchung der parodontalen Gewebe auf versteckte und bislang unbemerkte Schäden beinhalten.
Ursachen der Parodontitis
Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen wie Gingivitis und Parodontitis sind ernst zu nehmende Infektionen, die unbehandelt zum Zahnverlust und zu anderen Erkrankungen führen können. Das Wort "Parodontium" heißt wörtlich "das den Zahn umgebende Gewebe". Genau genommen besteht dieses Gewebe aber aus verschiedenen Gewebearten, nämlich dem Kieferknochen, der Wurzelhaut, dem Wurzelzement sowie dem bedeckenden Zahnfleisch.
Die Parodontalerkrankungen beginnt damit, dass sich ein klebriger, unsichtbarer, bakterieller Belag - die Plaque- am Zahnfleischsaum ansammelt. In der mildesten Form der Entzündung (Gingivitis), schwillt das Zahnfleisch zunächst an, wird glänzend rot und blutet bei Berührung. Die Gingivitis verursacht zumeist keinerlei Beschwerden oder Schmerzen. Durch Behandlung und eine veränderte Mundhygiene kommt es zu einer vollständigen Ausheilung der Gingivitis.
Unter bestimmten Voraussetzungen jedoch schädigen Bakteriengifte und die körpereigene Abwehr die Gewebe des Parodontiums und es entsteht eine chronische Entzündung, die sich immer wieder selbst unterhält (Parodontitis). Bindegewebe und Knochen werden eingeschmolzen, der Zahnhalteapparat bricht ein. Die sich so bildenden Zahnfleischtaschen werden immer tiefer, sodass der Zahn locker wird und schlussendlich entfernt werden muss.
Untersuchung
Bei der parodontologische Grunduntersuchung wird der Zahnarzt das Zahnbett um jeden einzelnen Zahn mit einem stumpfen Instrument abtasten. Im Ergebnis zeigt die Blutungsneigung auf Grund dieses Reizes den Entzündungsgrad, die Tiefe der gemessenen Zahnfleischtaschen und den Schweregrad der Zahnbetterkrankung an. Der parodotologischen Schnelltest PSI (Parodontaler Screening Index), der bei jeder zahnärztlichen Routineuntersuchung erhoben werden sollte, erkennt sehr schnell und einfach, ob eine Zahnbetterkrankung (Gingivitis oder Parodontitis) vorliegt und behandelt werden muss.
Die Behandlung
Eine erfolgreiche Therapie der Gingivitis und Parodontitis richtet sich gegen die Ursache und somit gegen die bakterielle Infektion. Grundlage ist die Entfernung aller bakteriellen Ablagerungen und eine gezielte Unterweisung in Zahn- und Mundpflege (Initialtherapie)
Bei Zahnfleischtaschen ab 3,5 mm Tiefe wird der infektiöse Biofilm durch das Behandlungsteam entfernt und die Wurzeloberfläche geglättet (Wurzelreinigung und Glättung)
Bei besonders tiefen Zahnfleischtaschen und bei ungünstigen Wurzelformen können auch zusätzliche parodontalchirurgische Maßnahmen zur Reduzierung der Taschentiefe notwendig sein. Bestimmte Knochendefekte können durch chirungische Verfahren aufgebaut werden. (regenerative Parodontalchriurgie).
Erhaltungstherapie
Auch die erfolgreich abgeschlossene Behandlung einer Gingivitis oder Parodontitis bietet keinen lebenslangen Schutz vor einer erneuten Infektion.
Alle wissenschaftlichen Untersuchungen unterstreichen die Notwendigkeit einer Erhaltungstherapie. Je nach Schweregrad der Erkrankung wird Ihnen der Parodontologe einen Betreuungsplan (Recall) vorschlagen. Kontrolluntersuchungen und regelmäßige professionelle Zahnreinigung können den Behandlungserfolg sichern und einem weiteren Gewebeabbau wirksam vorbeugen.
Professionelle Zahnreinigung
Plaque und Zahnstein sehen unschön aus und sie schaden dem Gebiss. In den Ablagerungen tummeln sich Millionen von Bakterien, die zu Karies und Parodontitis führen können. Am besten, Sie gehen einmal im Jahr zum gründlichen Zahnputz.
Zahnbelag und Zahnstein verursachen
- Mundgeruch,
- Karies,
- Zahnfleisch-Entzündung und
- Parodontitis.
Hochwertiger Zahnersatz
Unter Zahnersatz werden sämtliche Maßnahmen verstanden, die der vollständigen Wiederherstellung eines lückenhaften Gebisses dienen. Die Ursache der fehlenden Zähne sind vielfältig, meist mussten sie wegen starker Karies oder Zahnfleischerkrankungen gezogen werden. Aber auch nach Unfällen oder bei fehlender Zahnentwicklung kann ein Zahnersatz nötig werden.Der Zahnersatz ist erforderlich, um die Kaufunktion wiederherzustellen und mögliche Folgeschäden zu vermeiden. Dabei können Folgeschäden an den verbleibenden Zähnen, in den Kiefergelenken, am Kieferknochen oder in der Kaumuskulatur entstehen. Aufgrund eines fehlenden Zahns kann es z.B. zu Zahnkippungen, Zahnwanderungen, Knochenabbau oder Kiefergelenkbeschwerden kommen. Auch die Ästhetik spielt eine wichtige Rolle beim Zahnersatz, da gerade fehlende Frontzähne oder eingefallene Wangenbereiche den Gesichtsausdruck nachteilig verändern können.
Zu den prothetischen Möglichkeiten des Zahnersatzes gehören:
- Kronen
- Teilkronen
- Brücken
- Teilprothesen
- Totalprothesen
- weitere prothetische Behandlungsmaßnahmen
Kiefergelenkstherapie
Kiefergelenksbeschwerden und -probleme können eine Vielzahl von Ursachen haben.
Neben traumatischen Auslösern (Unfall, Verletzung, etc.) können auch ganz einfache Gründe wie Zähneknirschen, Pressen, Stress oder etwa vorausge-
gangene kieferorthopädische oder zahnprothetische Behandlungen als auslösende Faktoren in Frage kommen.
Wenig bekannt ist allerdings die Tatsache, dass viele Beschwerden, die nicht direkt im zahnärztlichen Bereich anzusiedeln sind, möglicherweise durch kaufunktionelle Störungen, sprich Probleme im Kaumuskel und Kiefergelenksbereich, ausgelöst werden können. Unter anderem gehören hierzu sehr häufig auftretende Symptome wie migräneartige Kopfschmerzen, Ohrtinitus oder auch Schluckbeschwerden.
Die Therapie solcher Kiefergelenks- und Muskelprobleme ("Myoarthropathie")
umfasst im wesentlichen 3 Ansatzpunkte:
1. Entlastung und Entspannung kann durch den Einsatz von überwiegend nachts getragenen Aufbißbehelfen erzielt werden (Knirscherschiene).
2. Seit vielen Jahren ist die ergänzende Therapie durch speziell geschulte Physiotherapeuten (Krankengymnasten) sehr hilfreich.
3. Medikamentöse Akuttherapie von massiven Schmerzzuständen, kann als Erst- oder Begleittherapie indiziert sein.
Kaufunktionelle Störungen können einerseits zu starken Schädigungen der Zahnhartsubstanz (Abrasionen,Zahnschmelz-risse, Zahnschmelzfrakturen etc.) und im Extremfall bis zu Zahnwanderungen führen und andererseits eine erhebliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens auslösen. Häufig sind extreme Verspannungszustände im HWS (Halswirbelsäulen) -Bereich die Folge oder auch im Umkehrfall Auslöser für solche Beschwerden. Daher ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit über die verschiedenen medizinischen Fachgebiete hinaus notwendig. Oft kann schon nach kurzer Zeit bei akuten Beschwerden eine deutliche Linderung erzielt werden.
Ästhetische Zahnheilkunde
Ein strahlendes Lächeln und schöne, weiße ZähneKaum jemand ist von Natur aus mit diesen Merkmalen ausgestattet.
Unschöne Verfärbungen bewirken Unsicherheit und ein eher schüchternes Lächeln. Gelbe Zähne möchte niemand zur Schau stellen.
Genussmittel wie Tabak, Tee, Kaffee oder Rotwein enthalten Stoffe, die in den Zahn eindringen oder sich auflagern und so zu Farbveränderungen führen, die durch normales Zähneputzen nicht entfernt werden können. Hier helfen die verschiedenen Zahnreinigungen und Bleaching-Methoden, die festsitzenden Verfärbungen schonend zu entfernen.
Sie erhalten das natürliche Weiß Ihrer Zähne zurück – und damit auch ein Stück mehr Lebensqualität.
Bleaching
Bleaching, bzw. Zahnaufhellung, wird auch "Zähne Bleichen" oder "weißen" genannt.
Beim Bleaching werden die Zähne nicht nur aufgehellt. Verfärbungen, bedingt durch den Genuss von Kaffee, Tee und Tabak werden im Rahmen einer Professioneller Zahnreinigung im Voraus entfernt. Auch das Zahnfleisch wird dabei gepflegt, was zur Folge hat, Zahnfleischentzündungen rückgängig zu machen.
Natürlich ist ein Bleaching aus ästhetischen Gründen ratsam, sobald Sie hellere, weißere Zähne wünschen. In unserer heutigen Gesellschaft wirken helle und weiße Zähne gesünder, jünger, und sind oft ein Zeichen für Erfolg und für gepflegtes Erscheinen.
Lumineers
Die Lumineers wurden in Hollywood USA entwickelt, damit die Schauspielerinnen und Schauspieler mit einem perfekten Lächeln vor der Kamera stehen ("Hollywood Smile"). Heute tragen die meisten Film-Schauspieler und Models Lumineers.
Lumineers sind dünne Keramikschalen, die dauerhaft auf die Zähne befestigt werden. Zum Auftragen der Lumineers wird keine oder in seltenen Fällen nur sehr wenig Zahnsubstanz abgetragen. Sie sind sehr dünn, weshalb sie nur an die Zahnoberfläche anbracht werden - meistens ohne den Zahn abzuschleifen.
Dieses gewährleistet eine perfekt schonende und absolut schmerzfreie Zahnbehandlung.
Vollkeramik, Veneers, Zirkon
Unser Leistungsspektrum der individuellen Zahnprothetik
- Vollkeramik – Kronen und Brücken
- Zirkon – Kronen und Brücken
- Veeners und Inlays aus Vollkeramik individuell gestaltet
Veneers
Abgebrochene oder verfärbte Zähne oder auch kleinere Fehlstellungen können leicht und schnell mit Veneers versorgt werden.
Veneers sind dünne "Schalen" aus Keramik, die auf den Zahn geklebt werden und die - im Gegensatz zu einer Krone - den Zahn nicht vollständig überziehen. Für Veneers wird nur sehr wenig Zahnsubstanz weggeschliffen, und die fertige Restauration ist so natürlich wie ihre Nachbarzähne.
Inlay / Onlay
Ist beispielweise ein Zahn nur teilweise beschädigt - z.B. durch Karies - reicht in der Regel eine Füllung. Kann der Zahnarzt diese nicht direkt mit einem zahnfarbenen Kundststoff anfertigen, kommt ein Inlay oder Onlay in Frage.
Diese sind im Zahnlabor hergestellte oder aus einem Keramikblock herausgeschliffene zahnfarbene "Einlagefüllungen" zur kosmetisch optimalen Versorgung des Zahndefektes.
Minimalinvasive Techniken
Minimalinvasive Zahnmedizin ist ein neuer, fortschrittlicher Trend im Bereich der zahnmedizinischen Behandlungsmethoden. Dies gilt sowohl für die Kariestherapie als auch für chirurgische Maßnahmen.1. Kariestherapie:
Nach einer substanzschonenden, rein defektbezogenen Präparation der kariöse Stelle kommen eine moderne Techniken und Materialien zum Einsatz. Dadurch wird vom erkrankten Zahn nur so viel Substanz entfernt, wie unbedingt nötig ist. Dazu werden spezielle, neu entwickelte Mikro-Schleifdiamanten und Feilen verwendet.
2. Chirurgie:
Seit einigen Jahren setzt sich vor allem in der Parodontalchirurgie (Zahnfleischoperationen) immer mehr ein neues Vorgehen durch. Mit Mikroskalpellklingen und sehr feinen Nähten werden unter der Lupenbrille verfeinerte Operationstechniken angewendet (sog. Mikrochirurgie), die bessere Behandlungsresultate als gröbere altmodische Verfahren haben und weniger Beschwerden wie Schmerzen und Schwellungen nach dem operativen Eingriff mit sich bringen.
